Peter Molyneux meint, die Spieleindustrie tue so, als verwende sie keine künstliche Intelligenz, obwohl diese beim Programmieren zunehmend schwer zu vermeiden sei. Solche Werkzeuge seien bereits in die Codevervollständigung und andere Entwicklungsmittel eingebaut. Die Ablehnung eines Teils der Spieler führt er auf frühe Bildgeneratoren zurück, die KI den Ruf eines Lieferanten minderwertiger Inhalte eingebracht hätten.
Den größten Nutzen sieht der Entwickler in der Vorarbeit. Als Beispiel nannte er Konzeptzeichnungen: Die Diskussion über das Aussehen einer Heldin und mehrere Überarbeitungen einer Zeichnung könnten Wochen dauern. KI ermögliche es seiner Einschätzung nach, Varianten in Minuten zu prüfen. Ein weiteres Beispiel ist der Prototyp einer Figur, die aus einem Grab steigt und sich durch die Welt bewegt. Molyneux glaubt, Codegenerierung könne diese Arbeit von Monaten auf einen Tag verkürzen, wonach das Team das Ergebnis überarbeiten könne.
Der Erstellung von Inhalten für die fertige Spielversion vertraut Molyneux KI derzeit jedoch nicht an. Er erwartet, dass KI innerhalb eines Jahres so eng in Unity und Unreal Engine eingebunden sein wird, dass sie sich nur noch schwer von den gewohnten Werkzeugen trennen lässt.





